Landgasthof

Der Saarbacherhammer erhielt seinen Namen im 18. Jahrhundert, als der Saarbach zum Mühlweiher aufgestaut wurde, um das daran liegende Hammerwerk per Wasserkraft anzutreiben. Hier wurde das Roheisen aus dem Erzbergwerk Nothweiler verarbeitet.

 

1904 ersteigerte Josef Bauer das Hammerwerk mit dem Mühlweiher und den angrenzenden Grundstücken. Das Hammerwerk wurde zu einem Sägewerk umgebaut, welches seinen Betrieb erst in den 1990er Jahren einstellte und verkauft wurde.

 

1952 eröffnete Josef Bauer mit seiner Tochter Elisbeth die Gaststätte "Saarbacher Hammer", die Elisabeth auch nach dem Tod ihres Vaters 1959 zusammen mit ihrem Ehemann Vinzenz Bender weiterbetrieb. 1961 bauten sie die Gaststätte zum Hotel um und auch etwa zur gleichen Zeit fanden einige Campingfreunde den Weg zum Saarbacherhammer. Was als "wildes" Camping begann, wurde dann ebenfalls in den 1960er Jahren zu einem ordentlichen Campingplatz rund um den Mühlweiher angelegt.

 

1971 gingen die Geschäfte an Elisabeths und Vinzenz' Tochter Helga und deren Mann Josef Lambert über, die das Hotel in den 1980er Jahren erweiterten und ihrem Sohn und dessen Frau Stück für Stück die Führung überließen. 1993 wurde das Hotel ein weiteres mal vergrößert und in dieser Grundform steht es heute noch.

 

Zwischen 2008 und 2012 gingen Campingplatz, Biergarten und Landgasthof in den Besitz der Familie Zwick über. Elke Zwick, die Tochter Helgas und Josefs, machte es sich zusammen mit ihrem Mann Wolfgang und ihrem Sohn Georg zur Aufgabe Grundstücke und Gebäude zu sanieren.

 

So befindet sich, in mittlerweile vierter und fünfter Generation geführt,  der Landgasthof seit Januar 2012 unter ständigem Wandel. Die Seeterrasse erhielt ein neues Aussehen und wurde um einen Wintergarten erweitert. Desweiteren setzt die Familie Zwick auf erneuerbare Energien und hat aus diesen Gründen auf dem Dach des Haupthauses, der Werkstatt und des Carports eine Photovoltaikanlage mit knapp 40KW Leistung errichten lassen. Geheizt wird unter anderem mit einem Holzofen und Solaranlagen.